Worte

… fallen nicht dem Bach,
den Teich entgegen,
sondern deinen Herz vereisten Wegen.

Oh, du Schönheit,
leb in diesem Wunder.


VON M. AN X.

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Wenn Wasser

tief und Berge hoch und Täler flach,
dann sind Städte komprimierte Welten.

Doch was bringt mir eine Welt, wenn diese
krank, einsam, verloren und hilflos macht?

Ist Mensch selbstverschuldet, unfähig zu Erkennen,
welch Wunder wir täglich er_ver|leben?

Wir treiben in Sekundenschnelle von Ort zu Ort,
können an jeder Stelle essen und uns bekleiden.

Ist Überfluss der Fluch?
Ist die Münze unser geistig Pächter?

Ich lebe, ich atme ohne Dienst und ohne Leistung.
Also ist Leben – unveräußerlich in allen Maßstäben – doch mein*e Meister*in!


VON M.

Freizügigkeit …

bleibt den Privilegierten überlassen.

Welch Barbarei muss diese Zivilisation noch ertragen,
um der Menschenwillen Rechte zu erkennen?

Ich flehe euch an, kehrt zur Menschenliebe um!


VON M. AN DIE EUROPÄER

Wenn ich …

meine Augen schließe,
beginne ich dich zu erforschen und

Wir tanzen liegend umschlungen
auf dem Teich der Amazonen – ich liebe küssend
deine Kurven, deine Unschärfen.

Wenn es ein schöneren Gedanken der Göttin gibt,
ist es die Liebe und Lust in diesem Moment.
Wir berühren uns langsam, forschend.

Zart folgen wir unseren Linien und Küssen uns tief, intensiv …
bedacht auf unsere Lippen und rauben uns den Atem.

Unsere Lust, ja unsere sehnsüchtige Liebe kanalisiert sich in Spannungen
– ein Kontrollverlust, wie die Trompeten von Jericho –


VON M. AN E.

 

Meine Gedanken …

liegen bei dir.

So vergeht der Zeiger, der Fluss, der Wind
ohne Verlust an deinen Ufern.

Erinnerung ist mein Schatz in diesen Zeiten.


VON M. AN E.

Ein bunter Schwarm …

sammelt und flaggt gegen Hass.
Farben bekunden Vielfalt auf den
Straßen des Konfliktes – schaut her, hier gibt’s mehr als das Nix.

Drum seit euch der Sichtbarkeit, Existenz bewusst.
Denn Leben ist Menschenleben – in Gemeinschaft verbunden Fäden.


VON M. AN DIE LIEBEN MENSCHEN

Sie …

wartet auf des Herzenswunsch,
in ablenkenden Genüssen
und an Worten klebend, stehen.

Denn ihr Herz ist entfernt,
hinfort auf erkundenden Wegen.

Was Körper nicht in Stande sind zu geben,
suchen wir in Wörtern und Reden.

Welch Segen!


VON M. AN E.

Herzen pochen …

nicht immer im gleichen – gar unterschiedlichen
Schlägen der Zeit entgegen.

Drum denke nicht viel und
lasse unsere Körper gegenseitig in
Gänsehaut entstehenden
Impulsen, erregenden Küssen begegnen.


VON M. AN E.

Stein …

um Stein sind Gebirge aufgebahrt,
hoch in den Himmel ragende und
Zeugnisse einer Welt gebend, wo …

ja, wo Mensch zählt und gezählt wird.
Mensch löse dich auf
in diesen Genus der Fülle,
in diese Lust des Überflusses
und wach nicht auf.

So verfalle, wer will – die Last tragend,
in die Lehren der Geschichte wieder!
Denn Zweifel an dem was
du lebst, ist das – was dein Herz bewegt.

Entscheide nicht ob du retten solltest, nein!

Rette Leben des Menschen und deines Herzens wegen.


VON M. AN DIE EUROPÄER