Jana’s Tag – Poesie

Wenn ich meine Augen schließe, kann ich dir mit offen Blick entgegentreten. Dich zu erforschen fällt mir leicht und so lässt du dich willig auf das Spiel ein.

Die Schmerzen, die ich sonst bei deinem Anblick aus Sehnsucht verspüre, verfliegen und ich kann mich – nein dich, mit geschlossenen-offenen Augen berühren.

Wir tanzen liegend umschlungen auf dem Teich der Amazonen und ich erforsche deine Kurven, deine Unschärfen. Wenn es ein Geschenk Gottes gibt, ist es die Liebe und Lust in diesem Moment. Ich – Wir berühren uns langsam, forschend. Zart folgen wir unseren Linien und Küssen uns tief, intensiv …
bedacht auf unsere Lippen und rauben uns den Atem.

Unsere Lust, ja unsere sehnsüchtige Liebe kanalisiert sich in Spannungen
– ein Kontrollverlust, wie die Trompeten von Jericho –
welcher alle Mauern zu Staub zerfallen lässt.

Doch was ein Moment war, was die Glückseligkeit war, was die Venus mir bot, ist nun ein Fluss aus nicht enden wollenden Emotionen. Ja, ich bin verletzt, die Wunde zu meinem Herzen reiße ich gerne auf – meine Liebe, oh süße Artemis.

Doch eine Nymphe wandelt sich, eine Nymphe begehrt dich,
die Nymphen lieben sich und finden sich.
– Oh – Artemis –

Und nun, unverhofft, wie ein Tropfen,
wie ein Herzklopfen sind die Nymphen nicht mehr alleine.
Denn sie tanzen in ihren Elementen,
negieren und inkludieren – explodieren.

Kein Element hat seinen Platz, alles ist offen, alles ist frei, alles ist queer. 
Es ist Nymphen-Zeit!

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