Der verfluchte erste Blogeintrag

Ich finde, der erste Eintrag ist immer der schwerste. Erstens muss man sich durchringen, die Gedanken zu fassen und dann auch noch Gedanken dazu haben.

Nicht, dass ihr mich falsch versteht, ich habe viele Gedanken, verdammt viele Gedanken, aber welche sind zu privat, sodass man diese besser nicht dem Internet und der Welt mitteilt, und welche sind schlicht zu alltäglich/uninteressant.

Nun, ich beschließe in meinem ersten Beitrag etwas über mich zu plaudern. 🙂

Ich bin sehr romantisch veranlagt, was mit meiner Veranlagung in Tagträume zu rutschen, eine mehr oder weniger gefährliche Mischung ist. Entweder bekomme ich ein Teil von Gesprächen nicht mit, oder ich laufe plötzlich in einer ausgeblendeten Realität zombiehaft auf den Straßen umher. Zu dieser Nebensächlichkeit gesellt sich noch eine ausgeprägte Ich-muss-die-Haare-richten-Macke. Was meine Freunde echt zur Weißglut bringt, zusätzlich, dass ich dann ständig das Smartphone vor die Nase halten muss, um zu schauen, ob meine Bemühungen Früchte getragen haben. ^^

Was meine derzeitige Freizeitbeschäftigung angeht, lese ich sehr viel, am liebsten lesbische Liebes- bzw. Dramageschichten. Dabei nehme ich so gut wie alles mit, was mich bei Mangas, Romanen interessiert. Ich muss zugeben, dass ich recht wählerisch bin. Ich mag tiefe Charaktere, welche – die auch mal widersprüchlich sind und bereit sind – sich zu entwickeln. Ich mag es einfach mich in die Menschen hineinzuversetzen, deren Gefühle nachzuempfinden und deren Geschichte quasi zu leben. Ihr seht, ich bin bei so etwas total dabei. Es ist – als wäre ich selbst mit drin, …, wenn ihr versteht was ich meine. Ach ja, und Hörbücher liebe ich auch. 😀

Ansonsten bin ich zur Zeit voll in der Planung, was meine Transition angeht, ich mag die Leute zwar nicht immer mit dem Thema belöffeln, aber ich muss halt sagen, dass das ein wichtiger Teil meines Lebens ist. Es ist, als ob man in/auf einer flauschigen Wolke ist und auf das bisherige Leben zurückblickt. Einiges scheint weit entfernt und manchmal denkt man sich: „Ach Mist, hätte ich damals doch einfach etwas gesagt.“ Es ist eine krasse Selbstreflexion, über manches muss man sturzbachartig weinen, über manches schmunzeln und über einiges den Kopf schütteln. Fakt ist, dass es der richtige Weg ist. Ich bin einfach so zufrieden und urglücklich, dass ich – ich sein kann. Die Vergangenheit trägt halt Narben, aber die verblassen mit der Zeit und ich habe ja noch ein ganzes Leben vor mir. Ich bin da eine Volloptimistin. 😀

Ps. Was für ein sonderbarer Tag, die Sonne scheint irgendwie so herbstlich, bzw. das Jahr ist bald um, …, habt ihr manchmal auch dieses Gefühl, dass die Zeit einfach rasend schnell vergeht? Schrecklich, … ist das so, wenn man älter wird :O oh weh, … ich bin mal bei der Schokolade 😉 bis dann ihr Lieben

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